Liebst Du Geschichten auch so sehr wie ich?

Als Kind habe ich Pferdegeschichten geliebt. Auf dem Dachboden meiner Eltern sind immer noch meine Pferdebücher und die Wendy-Zeitschriften mit den Bilderstorys. Und ich glaube, Biggy-Heftln, waren das auch Pferde-Magazine oder verwechsle ich da was?  😅 Jedenfalls: Pferde, Pferdemädls, Zauber, Hund und Katze, Erlebnisse, Freundschaft, Stallgeflüster, Zickenkrieg, Liebes-Dramen soweit man blickt 😅. Auch Märchen hatte ich sehr gern, am meisten fasziniert mich immer noch das Märchen von Dornröschen.

Und so wie Dornröschen hätte ich es auch so oft schon gerne gehabt in meinem Leben: Eine böse Fee, der ich die Schuld geben kann, dass ich grad nicht so richtig lebe wie ich das gerne hätte. Und ein Prinz, der auf einmal da ist, ganz plötzlich, ohne dass ich was tun muss. Und der mich aus all dem wach küsst und dann ist natürlich das große Happy End! 

Ja, meinen Prinzen hab ich seit vielen Jahren in meinem Leben! Auch wenn er damals nicht am weißen Pferd angeritten kam, sondern im schwarzen Audi 😂 Es ist großartig mit ihm mein Leben zu teilen 💖! 

Nur, es macht nicht, dass in allen meinen Lebensbereichen ein Happy End ist (wäre auch blöd, wenn es schon ein Ende wäre, dann würde ich wohl kaum den Text hier schreiben). Da sind noch einige Dinge, wo ich für mich nach etwas Anderem frage. Und es ist nicht immer gleich die Lösung da, dass es so geht wie ich es gerne hätte. Und wenn ich noch so toll manifestiere, meinen Fokus richte, mein Vision-Board mache, und was weiß ich alles…

 

Und an diesem Punkt nun sind wir wieder bei den Geschichten angelangt…

Weil: ich bin großartig drin, mir selbst Geschichten zu erzählen, warum etwas nicht geht. Warum ich etwas nicht (machen) kann. Warum etwas ist wie es ist. Warum ich halt nix machen kann, weil mich sinnbildlich ja die böse Fee verzaubert hat… 😉 Und überhaupt: Das was grad in der Welt abgeht und was da so passiert, das ist ja alles Wahnsinn und was soll ich armes kleines Würstl da schon ausrichten und wie soll es mir da gut gehen können. Ich weiß ja nicht, vielleicht geht’s da ja auch nur mir so. Sonst erzählt sich sicher niemand Geschichten. Wenn dann nur Wahrheiten… oder? 😅 Weil schließlich kommen die Geschichten ja aus Erfahrungen her, aus Erlebnissen, aus dem was wir als richtig und falsch erfahren haben, usw.

Jedenfalls, was machen die Geschichten? Das hat für mich ganz viel mit Energie zu tun. 

Erstmal zur Frage: Was meine ich mit Energie? Kennst Du es, wenn Du in einen Raum reingehst, wo Du kein Wort gehört hast, was gesprochen wurde, wo Du die Personen noch nicht mal kennst. Und Du hast das Gefühl „Oh Mann, hier ist aber dicke Luft“. Du nimmst Energie wahr.

Und all die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, warum und weshalb was nicht geht oder eben so ist oder was auch immer: Dahinter verbirgt sich Energie. 

Energien, wo wir irgendwann mal ganz insgeheim beschlossen haben, dass wir die am besten in einen ganz dunklen Raum verbannen. Dann machen wir noch die Tür zu, am besten ein paar Sicherheitsschlösser davor, nageln noch ein paar Bretter davor, und lassen eine schöne dichte Dornenhecke davor wachsen (womit wir wieder bei Dornröschen wären 😅). 

Irgendwann vergessen wir sogar, dass da überhaupt mal eine Tür war.

Nun sitzen wir also hier und wollen den und den Traum in unserem Leben verwirklichen. Oder wir wollen einfach „nur“ das und das Problem lösen bei uns oder unserem Tier.

ABER:

 

…es funktioniert nicht!

Warum nicht?
Weil wir nicht nur aus dem heraus funktionieren, was uns bewusst ist. Wir können uns noch so sehr unser schönstes und liebstes Ziel vor Augen halten. 

Wenn unbewusst in uns Energien sind, die uns das nicht zutrauen, uns blockieren, es nicht für möglich halten, oder was auch immer: Dann laufen wir unserem Ziel hinterher wie ein Pferd dem Stück Karotte, das ihm am Ende eines langen Stocks vor die Nase gehalten wird. Aber das Pferd wird die Karotte so nie erreichen… 🥕🐎

Und irgendwann gibt es dann vielleicht sogar auf, weil es nicht mehr kann, weil es anstrengend ist und keinen Spaß macht.

Energie lässt sich nicht einsperren.
Je besser wir die Tür verriegelt und vielleicht sogar zubetoniert haben, die schönste Rosenhecke 🌹davor wachsen haben lassen, desto lauter schreit uns die Energie an „Schau doch endlich, da bin ich! Schau doch endlich her!“.

Aber wir wollen die Energie ja nicht haben, also blenden wir sie aus.
Sie schreit noch lauter. Es entstehen Situationen, damit wir sie auf jeden Fall wahrnehmen müssen.
Wir wollen die Energie immer noch nicht sehen und sind wütend, traurig, was auch immer, warum grad UNS das und das jetzt wieder passiert. 

Warum es unserem Tier schon wieder schlecht geht.
Warum wir nicht das kriegen, was wir wollen.

Anstatt hinzuschauen.
Wo sich dann plötzlich ganz neue Möglichkeiten und Wege eröffnen können!

 

Ich sag bestimmt nicht, dass das immer der einfachste Weg ist.

Einfacher ist es, in der gewohnten Komfortzone zu bleiben und das zu tun was stimmig & leicht ist, und nicht ins Unbekannte zu springen.

Aber grad weil ich weiß, dass es nicht einfach ist, begleite ich Andere genau hier: wo halten Dich Energien genau dort wo Du nicht sein willst.
Und was ist möglich, um Deinen Weg zu gehen, um etwas zu verändern?

 

Also, wie lange willst Du Dir noch Deine Geschichten erzählen?

Gar nicht mehr?
👉 Dann schreib mir und wir finden gemeinsam heraus, ob und wie ich Dich unterstützen kann.

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